Montag, 27. Oktober 2008

Infos zu Rotterdam

Noch ein Beitrag aus dem IMI Chat Forum...

Erzähl von der Stadt in der du lebst!

Rotterdam hat den größten Hafen Europas und gleichzeitig den drittgrößten der Welt. Rotterdam ist besonders unter Architekten bekannt und beliebt für seine Skyline, die Brücken und experimentierfreudige Bau-Projekte.

Übrigens liegt ganz Rotterdam im Schnitt 2m unter dem Meeresspiegel. Nur Dämme und das ständige Abpumpen des Grundwassers verhindern, dass ich hier ohne Boot vorwärts komme ;) Auch der tiefste bewohnte Punkt der Niederlande (-6m) liegt in Rotterdam.

Ach ja, dann war da ja auch noch der gute alte Erasmus von Rotterdam! Deshalb ist hier so einiges nach ihm benannt worden - zum Beispiel das moderne Wahrzeichen der Stadt, die Erasmusbrug...



Wie viele Einwohner gibt es?
In Rotterdam leben etwa 586.000 Menschen. Damit ist Rotterdam nach Amsterdam (750.000 Einwohner) die zweitgrößte Stadt der Niederlande.

Wo ist sie gelegen?
Rotterdam gehört zur Provinz Süd-Holland und liegt im Westen des Landes. Zum Nordseestrand oder nach Den Haag sind es etwa 30 km, mit den Zug ist man in einer Stunde in Amsterdam.

Wie kommt ihr zur Arbeit?
Ich fahre mit dem Fahrrad, wenn es denn mal keinen Platten hat... Ansonsten kann ich aber auch zu Fuß gehen, dann brauche ich 20 Minuten. Andere Kollegen nutzen meist das Fahrrad, natürlich aber auch Tram, Metro oder ein Auto. Zu Fuß gehen, bei einer Strecke die länger als 10 Minuten dauert, ist eher exotisch :P

Was gilt als typischen Essen?
Alles was man fritieren kann *harhar* Pommes mit verschiedenen Soßen
(z.B. Speciaal: Mayo+Curry+Zwiebeln,
Oorlog=Krieg: Mayo+Ketchup+Erdnusssoße) und fritiertes Fleischmus in alles möglichen Formen...











Vieles ist hier afrikanisch und indonesisch angehaucht. Unsere Currywurstbude ist hier quasi ein Stand mit indonesischen Frühlingsrollen oder ein Brötchenimbiss belegt mit Fleisch in afrikanischen Soßen.

Traditionell gibt es eher Eintöpfe im Sinne von gestampften Kartoffeln mit püriertem Gemüse drin. Alles ist irgendwie bereits geschnitten zu kaufen, sogar Äpfel... Und ja, Pfannkuchen mit allem Möglichen drin, oder Mini-Mini-Pfannkuchen mit Unmengen Puderzucker (Poffertjes)!

Und Brotbelag ist hier wichtig... Erdnussbutter und Schokostreusel sind ganz groß und gehören zu den Standards - auch im Hotel. Zum Lunch gibt es dann alles mögliche an schmierbaren Salaten und Fleischmanschen...








Was machen die Leute nach Feierabend?

Wichtig: Gemeinsames Abendessen in der Familie. Deshalb wird mittags immer nur Brot gegessen und eigentlich nicht warm. Freitags dann der "Borrel" = was trinken gehen und dazu ggf. fritierte Häppchen.

Ansonsten wie gewohnt: TV, Kino, Sport... Habe jedenfalls nichts außergewöhnliches beobachtet ;)

Shopping funktioniert hier übrigens nicht nach Feierabend, denn die Läden in der Innenstadt machen schon um 18 Uhr zu. Jede Stadt hat einen Kaufabend, das ist in Rotterdam der Freitag. Selbst in Amsterdam sind die Öffnungszeiten nicht anders! In Rotterdam haben jedoch zusätzlich am Sonntag die Geschäfte geöffnet :P

Nachdem ich am Montag meine Eltern verabschiedet hatte, durfte ich am Freitagabend Steffi und Annette begrüßen!

Der angekündigte Regen blieb aus, daher haben wir uns am Samstag für eine Erkundungstour per Fahrrad entschieden - so bekommt man eigentlich den besten Eindruck von der Stadt.

Eine Station auf unserer Tour waren die Kubus-Häuser, die ich selbst auch noch nicht genauer betrachtet hatte.




Es sind viel mehr, als man von außen vermutet. Irgendwie wie ein klitzekleines Dorf für sich. Es gibt dort sogar ein paar kleine Geschäfte.











Eines der Häuser kann man besichtigen und das haben wir natürlich auch getan ;)

Wir Mädels waren uns einig: alles ziemlich eng und dunkel! Und dann die Einrichtung... Alles muss speziell angefertigt werden und bei den 45 Grad Wänden werden sogar Bilder und Gardinen zu einem Problem :D

Das Highlight ist jedoch das Zimmer in der Dachspitze! Auch wenn man hier nur in der Mitte aufrecht stehen kann.










Interessant, aber auf Dauer will ich da wohl eher nicht wohnen...

(Übrigens war ich etwas Foto-faul... Manche Bilder hier sind von Steffi bzw. Annette. Danke, Mädels! :o) Ich werde irgendwann noch mal hingehen und eine ausgiebigere Fotosession machen...
)

Nicht nur Snacks und Mahlzeiten sind hier indonesisch angehaucht, auch Knabbereien! Und natürlich musste ich da mal was probieren :P

Rempejek sind quasi Erdnusskekse, allerdings ziemlich scharfe!

Ich habe es nicht geschafft, mehr als zwei hintereinander zu essen ;) So hat es doch ziemlich lange gedauert bis die Tüte leer war...

Ich danke Felix für die Unterstützung :D

Samstag, 25. Oktober 2008

Infos zu MetrixLab

Meine gesammelten Infos zu MetrixLab aus dem IMI Chat-Forum...




  • Hauptstandort ist Rotterdam (etwa 70 Mitarbeiter), in den Niederlanden gibt es noch einen kleinen Standort in der Nähe von Utrecht (etwa 10 Mitarbeiter).
  • weitere Standorte in Madrid, Hamburg, London und Paris (insgesamt etwa 20 Mitarbeiter, hauptsächlich im Sales-Bereich)
  • MetrixLab ist im Bereich Marktforschung tätig.
    • E-Business Performance (hier arbeite ich zusammen mit 6 festangestellten Research Managern)
    • Satisfaction and Loyalty
    • New Product Development
    • Media and Advertisement
  • "meine" Abteilung untersucht Webseiten, entwickelt Online-Umfragen, macht Usability-Tests und analysiert die Ergebnisse, um dann Empfehlungen an den Kunden auszusprechen
  • große (in Deutschland bekannte) Kunden sind z.B. Philips, Siemens, Unilever, MTV usw.
Noch Fragen? :)

Viele meiner IMI-Studienkollegen sind ja derzeit auch im Praktikum und somit auf der ganzen Welt verstreut.

Im Rahmen des Kurses "Auswertung von Erfahrungen am Praxisplatz" treffen wir uns jeden Dienstag mit einer Dozentin im Chat und unterhalten uns über die Erfahrungen im fremden Land.

Jede Woche ist ein spezielles Thema vorgegeben. Vielleicht interessiert es euch ja auch, was ich dort so über mein Praktikum berichte!? ;)

Ich werde hier einfach dann und wann mal meine Einträge aus dem Forum posten... Also nicht wundern ;)

Was in Berlin der Fernsehturm ist, ist in Rotterdam der Euromast. Allerdings hat der Euromast keinerlei Antennen, er ist ein reiner Aussichtsturm.

185 m ist er hoch. Auf etwa 100 m befinden sich ein Restaurant, ein Saal für Feierlichkeiten, Tagungsräume und natürlich eine Aussichtsplattform.

Ach ja, es gibt da auch noch die Möglichkeit sich in eine der zwei Suites einzumieten. Mit Sicherheit ein tolles Erlebnis, mit 385 Euro pro Nacht jedoch nicht gerade ein Schnäppchen :-/

Mein Vater und ich haben uns lediglich mit der Aussicht zufrieden gegeben und die ist wirklich sehr schön.


Es geht aber noch weiter! :)

Das sogenannten Euroscope ist eine Gondel, die sich drehender Weise weitere 90 m in die Höhe schraubt.

Ich bin da ja eigentlich nicht so, aber in diesem etwas wackligen Ding war mir dann doch etwas mulmig :P Die Aussicht war natürlich super!









Die Mutigen der Euromast-Besucher sind nicht mit dem Lift wieder nach unten gefahren. Für 42,50 Euro kann man sich entweder ganz gemächlich 100 m nach unten abseilen oder mit etwa 100 km/h eine Seilbahn-Konstruktionn hinabsausen. Das nennt sich "Tokkelen". Diese "Tokkelbahn" ist die höchste und schnellste Europas!









Nein, das habe ich mich nun wirklich nicht getraut... Der Lift ist eigentlich auch ganz nett :P

Habe leider vergessen, welcher Song beim Hinabfahren gespielt wurde, beim Hinauffahren war es jedenfalls "Stairway to Heaven" :D

Freitag, 24. Oktober 2008

Monströse Schilder

Kuriositäten gibt es auch in Monster! Auch wenn es nur Schilder sind... Eigentlich ist ja der Ortsname ansich ja schon eine Kuriosität :P

Am Strand von Monster darf man eigentlich nichts...
















Man wird in Monster sogar per Schild darauf hingewiesen, sein Fahrrad abzuschließen!

Zum Fahrradständer darf man allerdings nur schieben und am besten nimmt man auch schon gleich das Tütchen für den Hundehaufen mit...























Selbstverständlich gehört in so einem ordentlichen Örtchen wie Monster der Hundehaufen in den dafür vorgesehenen Mülleimer...























Nachdem man sich durch den Schilderwald gekämpft hat, steht einem Tag am Strand nichts mehr im Wege...