Hattet ihr gedacht, dass meine Sucht nach Live-Musik hier nachlassen würde? *HarHar* wahrscheinlich nicht wirklich... Natürlich machen die bekannteren Bands eher in Amsterdam oder Utrecht halt, in Rotterdam eher selten. Aber vielleicht erlebt man hier ja mal einen Newcomer ;)
Zum Thema: Ich bin nach Amsterdam gefahren, um im dortigen MELKWEG (deutsch: Milchstraße) die neue Band um den Sänger und den Drummer von "System of a Down" live zu erleben - SCARS ON BROADWAY! Ein paar Tage vorher war die Band in Berlin und ich habe mir natürlich berichten lassen und war somit auf ein kurzes aber knackiges Konzert vorbereitet.
Die Location hat mir gut gefallen. Ziemlich klein, Stufen links und rechts und auch ein Balkon. Der war aber nicht offen, wahrscheinlich weil es nicht ausverkauft war. Entgegen der 3.500 Leute in der Berliner Columbiahalle war es hier mit schätzungsweise 800 Leuten doch sehr familiär ;)Die Vorband "The Wrong Jeremies" war übrigens eine lokale Band, die bei einem Wettbewerb im Internet unter die ersten drei kam und dann von den "Scars on Broadway"-Bandmitgliedern ausgewählt wurde. Na ja, war nett... Hätte aber besser sein können :P
Alles ging ratzfatz... 19.30 Uhr Einlass, pünktlich um 20.30 Uhr ging's los und schon um 21.20 Uhr stand die Band der Begierde auf der Bühne. Daron Malakian hat wie immer wunderbar die Augen aufgerissen, sollte das Tanzen aber lieber aufgeben ;) Der Gitarrist links konnte das dafür umso besser!
Ein Lied nach dem anderen vom einzigen Album wurde rausgehauen, ein unbekanntes Lied, ein verlängertes Intro, nur wenige Worte und nach 50 Minuten war der Spuk vorbei. Kurz und knackig eben :DGanz komisch finde ich übrigens, dass man bei Konzerten im Melkweg eine Mitgliedschaft haben muss. Die hat 3 Euro gekostet und ist einenn Monat gültig. In diesem Zeitraum brauche ich diese Gebühr nicht noch mal zahlen. Das ist eine extra Karte, die ich direkt am Einlass vorzeigen musste und behalten durfte, das eigentliche Ticket wurde mir abgenommen. Beim Rausgehen liegen die ganzen Karten dann auf einem Tisch und man darf sich ein Erinnerungsstück mitnehmen :) Bei anderen Locations ist das aber anscheinend nicht so...
Fazit: Schöne Location, tolle Power-Musike und somit ein gelungener Abend!!!
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Op stap
2 Kommentare:
Dann war es ja wie in Berlin, kurz, aber guuut.
Eine schöne Gitarre hat der haarige, irre guckende Daron da... :)
By: Unknown on 20. September 2008 um 23:28
jap! die scheint irgendwie beliebt zu sein ;)
By: Judith on 20. September 2008 um 23:45
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